6-Norbert von Xanten, Marguerite de Lorraine Vaudemont

In dieser Kapelle entdecken wir auch zwei Figuren, deren Identifizierung subtiler ist, da Gruber die bekannte Identität unter einer zweiten Identität verschmilzt, um nach dem Lesen der Hinweise zur ersten zu werden. Sie stellen einen Mönch und einen Heiligen dar. Diese Buntglasfenster stammen ebenfalls von Jacques Gruber (finanziert durch Kriegsschäden 1928).

 

Rechts: Die Mönchstracht ist nicht schwarz: Er kann kein Benediktiner sein. Das geteilte Ziborium ist zudem mit einem sekundären Attribut verbunden, das es verdoppelt. Das Spinnennetz in den beiden oberen Lappen weist den richtigen Weg, wenn die helle Tracht hinzugefügt wird. Dieses Buntglasfenster wird sehr oft als Darstellung von Benedikt von Nursia präsentiert. Das Hauptargument ist der zweimal zerbrochene Kelch, der den Heiligen authentifizieren würde.

Links: Es ist üblich geworden, dieses Buntglasfenster nach „Elisabeth von Ungarn“ zu benennen. Deren Kult ist seit dem 13. Jahrhundert etabliert und basiert auf dem Thema der jungen Witwe, die sich den Armen widmet und mit 24 Jahren stirbt. Bei näherer Betrachtung des Buntglasfensters neigt man jedoch zu einer anderen Bedeutung. Behält man das Rosenthema bei, lassen sich zahlreiche Heilige identifizieren. Die Rosen liegen ihr zu Füßen; keine Königskrone, sondern eine Herzogskrone, eine zweireihige Kordel, wie sie für Klarissen üblich ist. Der Heiligenschein ist nicht vollständig, sondern halbiert und wurde daher im Zuge der Heiligung gesegnet. Der Ring am

 

Geführte Besichtigung Kontakt Tél. : 06 26 42 29 21